Übernachtung bei Uroma

Am Freitag nachmittag ist etwas komisches passiert: Mama hat ein paar meiner Anziehsachen,  mehrere Windeln und andere Utensilien in eine Tasche gepackt. Währenddessen holte Papa mein Reisebett aus dem Keller. Okay, ich schlafe tagsüber sehr viel, aber deshalb brauche ich doch neben meinem Stubenwagen, meinem Kinderbett und der Couch nicht auch noch mein Reisebett in der Wohnung. Oder hatte das ganze Treiben gar einen ganz anderen Grund?

Naja, all die Sachen wurden erstmal in den großen Rennwagen verstaut. Als Papa mich dann in meinem Rennsessel festgeschnurrt und mit großen Augen „Auto fahren“ zu mir gesagt hat, wußte ich, dass wir wieder eine kleine Reise antreten würden. Voller Freude darauf habe ich versucht „Auto“ zu sagen. Ein wenig ist es mir wohl auch gelungen. Zumindestens meint Papa, genau das Wort aus meinem Gequickse und Gegluckere verstanden zu haben.

Kaum im „Auto“ angekommen, habe ich erstmal meinen Kopf für ein Nickerchen nach rechts kippen lassen. Nur um wenig später in den Armen von Uroma Dora aufzuwachen. Draußen wurde es schon dunkel. Deshalb meinten Mama und Papa, dass es für mich an der Zeit wäre ins Bett gebracht zu werden. Derweil hatte ich doch erst im Auto geschlafen? Zum Glück hat Uroma Dora das Windeln vor dem Schlafengehen übernommen. Okay, die Windeltechniken der heutigen Zeit sind ihr noch nicht ganz so vertraut. Schliesslich sind schon ein paar Jahre vergangen, als sie das letzte Mal bei Oma Sybille und Mama die Dinger wechseln durfte. Außerdem war sie beim Anziehen meines Schlafanzuges verwundert, wieviele Sachen (oder soll ich besser sagen: Schichten) ich so in der Nacht trage. Aber Rumalbern, dass kann man mit Uroma so richtig gut. Ich kam gar nicht mehr aus dem Lächeln raus — was natürlich Uroma noch mehr angespornt hat.

Am nächsten Morgen wollte Uroma mit dem Rumalbern gleich weitermachen. Als sie aber vor meinem Reisebett stand, musste sie feststellen, dass es leer war. Nanu? Ein kurzer Blick zu Mama und Papa, da sah sie mich auch nicht. Hmm, Uroma war dann der festen Meinung, dass ich wohl doch im Reisebett liege und sie mich nur „übersehen“ hat. Ob sie ihre Brille nicht auf hatte? Als Mama aufgestanden ist und ihr sagte, dass ich bei Papa und ihr lag und kuschelte, konnte sie es nicht glauben. Sie hat mich ja nicht gesehen.

Achja, Uroma war so lieb und hat uns ausschlafen lassen. Leider sehr zum Ärger von Tante Silke und Oma Sybille. Denn eigentlich hatten wir uns mit den Zweien zum Einkaufen verabredet. Aber nicht das du jetzt denkst, dass Uroma Schuld an unserer „Verspätung“ ist. Nein. Mama und Papa hatten sich extra einen Wecker gestellt. Dumm nur, wenn man den ausgerechnet im Halbschlaf ausschaltet. So blieb es wieder an mir hängen, Oma Sybille und Tante Silke mit meinem Charme und meinem Lächeln die Extra-Stunde Warterei vergessen zu lassen.

Apropo Sachen: Mitgebracht vom Besuch bei Uroma und Oma habe ich einen riesigen Berg von Sachen — Jacke, Mütze, Strampler, Bodies, Strumpfhosen und Söckchen. Die Sachen, die ich momentan so habe, werden von Tag zu Tag immer kleiner. Keine Ahnung, ob es an den Waschkünsten von Mama und Papa liegt. Oder vielleicht daran, dass ich in den letzten Tagen so sehr gewachsen bin. Es ist endlich mal an der Zeit, meinen Kleiderschrank wieder auf Vordermann zu bringen. Uroma Dora und Oma Sybille sind deshalb zusammen mit mir losgezogen zum Einkaufen. Und soll ich dir was sagen: Den beiden hat das richtig Spaß gemacht. Sie waren kaum zu bremsen, so viele schöne Sachen wollten sie mir kaufen. Jetzt ist mein Kleiderschrank wieder gut gefüllt. Dafür sage ich den Beiden hier einfach mal ein großes Dankeschön.

Was für tolle Sachen ich nun bekommen habe? Schau einfach in den nächsten Tagen und Wochen vorbei. Mit meinem Können als Model werde ich hier das eine oder andere Stück bildlich präsentieren.

3 Responses to “Übernachtung bei Uroma”

  1. Na_de_Silli sagt:

    hallo kleines,

    also mit diesen Vorrat an Sachen kommst du ja bestimmt eine Weile hin, da muss sich eben die Mama eben ein bisschen zurück halten und dir nicht immer gleich die Brust oder die Flasche geben. oder einfach gesagt du musst dich ein wenig zurück halten sonst gehen deine Modell maße wieder ganz schnell zurück und du siehst dann aus wie der Papa (auf desen Nachwuchs wir noch warten) oder wie deine Mama! 🙂
    Weil da kann es passieren das deine neue Kleidung nach 2x tragen wieder Zipt und Zapt ums Bäuchel drumherum! ( Sprech aus eigener Erfahrung) 🙂

    also dann meine Kleine süße Prinzessin
    Nimm dir diesen Rat zu Herzen und du wirst keine Probleme haben!!!

    Mit freundlichen Grüßen Deine süße Tante Silvana
    und der Rest aus dem Fuchsbau

    ich hab disch Lieb!!!! dicken Knustcha

  2. Felina sagt:

    Hallo Tante Silvana,

    noch wachse ich doch in die Länge und nicht — wie der Papa — in die Breite. Und die Mama, die kann ja nichts für ihr Bäuchlein. Muss ja zugeben, dass ich wohl an dem nicht ganz unschuldig bin. Schliesslich war ich diejenige, welche 10 Monate lang von drinnen gegen die Wand gehauen hat, nur um mehr Platz in meiner Einzimmer-Wohnung zu bekommen.

    Schicke dir auch „freundliche Grüße“ zurück
    Felina

  3. na_de_silli sagt:

    ja da haste wohl recht, das du die jenige warst die sich 10monate im bauch von der MAMA herum geturmt hat!!!
    aber ich muss sagen wenn sie dich weiter so Füttern nur weil de an der Hand rumsaugst, wird es ziemlich eng für dich mit dem Modelln…..aber bis dahin wächst und gedeist du noch da kannste das alles ab arbeiten……..

    Und wegen Mama und Papa , die werden auch bald wieder die Kiols verlieren, sobald du merkst das die 2 Dinger da mit den du Strampelst noch für etwas nützlicheres da sind , wirst du sie schon auf trap halten!!!!
    so könnt ihr nach 1 Jahr dann zusammen die Laufstiege unsicher machen, mit einem brillianten Hüftschwung!!! aber bis dahin hat es ja noch Zeit…….

    also dann Strampel du erst mal noch weiter meine kleine Prinzessin!!!
    knuschta Tante Silvana

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