Ich bin launisch

Das ist irgendwie nicht meine Woche. Oder es liegt am Wetter. Denn ich bin sowas von launisch.

Die meiste Zeit muss ich weinen oder schreien, was aus mir raus kommt. Da kommen richtig dicke Kullertränchen aus meinen Augen. Dazu strampele ich wie wild in meinem Stubenwagen, dass er von außen hin und her wackelt. Mama und Papa rätseln in solchen Momenten, was mit mir los ist … ob ich in den Arm genommen werden möchte, Hunger habe oder die Windel voll ist. Aber leider liegen sie damit meistens daneben. Selbst mein Schnuller oder Purzel schaffen es nicht, mich zu beruhigen. Im Gegenteil, der Schnuller fliegt dann in hohen Bogen aus meinem Mund.

Wie durch ein Wunder muss ich dann im nächsten Moment meine neuesten Quietsch-Töne zum Besten wiedergeben.

Oder mir ist zum Lächeln zu Mute.

Oder ich schlafe von nun auf jetzt ein.

Na, und dann sind da noch die anderen Dinge des täglichen Lebens. Futtern, in die Windel machen, Sachen aus- und wieder anziehen, Bäucherchen machen …

So ein Dasein als Baby ist auch nicht einfach. Ich sag ja, dass ist einfach nicht meine Woche.