Besuch von Onkel Kai und Tante Elisabeth

solitude-4Freitag morgen … ich noch im Schlafanzug krabbelnd durch die Wohnung unterwegs … da hab ich doch im Wohnzimmer auf dem Fußboden jemanden liegen sehen. Misstrauisch hab ich mich langsam angenähert … und plötzlich haben mich Onkel Kai und Tante Elisabeth angelächelt … wenn auch noch etwas verschlafen. Das war eine Überaschung für mich.

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Nach einem gemeinsamen großen Frühstück ging es dann ab ins Auto. Dort konnte ich nochmals ein kurzes Nickerchen einlegen um fit für unseren Ausflug zu sein. Es ging nämlich in die Wilhelma, dem großen Tierpark in Stuttgart. Nachdem Mama und Papa mit mir täglich viele Bücher anschauen um mir die Tiere zu zeigen und zu erklären, wurde es nun mal Zeit, sich das Ganze in der Realität anzuschauen. Hunde, Katzen, Vögel und Kaninchen kann ich mir so gut wie täglich ansehen. Aber Elefanten, Tiger, Nashörner, Flusspferde und Giraffen laufen einem nicht täglich beim Spaziergang über den Weg. Und da so ein Tierparkbesuch mit mehreren Leuten viel mehr Spaß macht habe ich neben Mama und Papa natürlich auch Tante Elisabeth und Onkel Kai mitgenommen. wilhelma-4

wilhelma-1Der Vorteil daran, wenn man so viele „Große“ mitnimmt, ist, dass man viel im Wechsel getragen wird, wenn man (also: ich) keine Lust zum Laufen hat. Ich höre immer, dass ich langsam ganz schön schwer werde. Hmmm, das sehe ich eigfentlich gar nicht so. Die „Großen“ müssen einfach mehr Krafttraining machen. Zuden hat das Tragen noch den Vorteil gehabt, dass ich aus der Höhe schön in die Gehege der vielen Tiere schauen konnte. Aus meiner „80cm Augen“-höhe sehe ich ja immer nur Beine.

Nachdem wir bereits einen Großteil der Gehege durchkemmt haben, brauchte Tante Elisabeth eine Stärkung. Sie gönnte sich ein Wassereis. Ich habe natürlich auch davon probieren dürfen. Obwohl mir das Eis gar nicht schmeckte, machte es mir großen Spaß an dem Eis zu lutschen bzw. saugen trifft es besser. So kam es, dass Tante Elisabeth nichts mehr von dem Eis abbekommen hat.

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Nach einem schönen Tag in der Wilhelma ging es dann zurück zum Parkhaus in dem unser Auto stand. Mir wurde es bei der langen Fahrt überhaupt micht langweilig. In der U-Bahn hab ich einfach mal den einen oder anderen Fahrgast angelächelt. Mama und Papa nannten dies flirten, hmm was genau ist das? Zumindest konnte ich mit meinem Lächeln bei dem einen oder anderen Fahrgast die miese Laune aus dem Gesicht vertreiben.

Da Tante Elli und Onkel Kai ein ganzes langes Wochenende mich besuchten, haben wir natürlich noch mehr zusammen unternommen.

solitude-1Somit ging es am nächsten Tag zum Schloss Solitude. Nach einer kurzen Besichtigung des Schlosses von außen spazierten wir durch den nahegelegenen Wald, den Rotwildpark. Nachdem sich die Großen nicht über den richtigen Weg einigen konnten, habe ich das ganze in die Hand genommen und denen mal gesagt wo’s lang geht. solitude-2

solitude-5Das ganze navigieren machte mich unterwegs doch ganz schön hungrig. Da es tief im Wald sehr unwahrscheinlich ist etwas zum Essen zu finden, hat Papa mir extra ein paar Schnitten geschmiert und mitgenommen. Während die Großen schön weiter gelaufen sind und mich in meinem Rennwagen geschoben haben, konnte ich ganz enspannt meine Zwischenmahlzeit zu mir nehmen. Dann ging es auch schon wieder zurück und nach Hause.

spielplatz-kaiAm Sonntag hab ich dann Tante Elli und Onkel Kai mal einen der Spielplätze bei uns im Ort gezeigt. Da konnte ich den Beiden mal ausgiebig zeigen was ich so alles kann. Wir haben im Sand gespielt, geschaukelt und ganz viel gerutscht. Rutschen macht mir richtig Spaß. spielplatz-felinaDaher mussten auch alle mal ran um mit mir die Rutsche runter zu saußen. Dann gab es da noch so ein drehendes Klettergerüst in das ich einfach schnell hineinkrabbeln konnte, aber Papa hatte da so seine Schwierigkeiten ebenfalls zu mir hinein zu kommen. Aber er hat es geschaft …. fragt aber nicht wie 😉 .

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Nachdem wir uns alle ganz schön auf dem Spielplatz verausgabt haben, konnten wir uns ohne schlechtes Gewissen ein schönes Stück Kuchen gönnen. Zufällig war an diesem Tag bei uns im Ort ein kleines Straßenfest auf dem es natürlich auch leckeren Kuchen gab. Nachdem sich die Großen jeder ein (oder auch zwei Stück) Kuchen geholt haben und mir keiner mein eigenes Stück mitgebracht hat, habe ich mich kurzerhand einfach selber bei jedem bedient. Ist ja auch eine große Frechheit mir nichts mitzubringen. Ich hatte somit aber die Möglichkeit von allen leckeren Sorten zu probieren. Mal bei der Schwärzwälder Kirschtorte naschen, bei dem Haselnusskuchen oder von der leckeren Himbeertorte ein Stück abbekommen. Hmmmmm, es schmeckte mir alles ganz gut.

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Damit ging ein schönes Wochenende zusammen mit Tante Elisabeth und Onkel Kai zu Ende. Ich möchte mich noch bei den Zweien dafür bedanken, dass sie mich und meine Eltern besucht haben.  Wir haben uns alle sehr gefreut.

1 Kommentar zu „Besuch von Onkel Kai und Tante Elisabeth“

  1. Onkel Kai sagt:

    Na Hallo Felina,
    hat uns auch sehr gefallen bei dir und deinen Eltern. Das wiederholen wir nochmal! Und dann kannst du bestimmt auch schon ganz alleine durch die Gegend flitzen…und vielleicht ein eigenes Stück Kuchen bekommen!
    Liebe Grüße, Dein Onkel Kai & Tante Elli

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