Mitten in der Nacht

Ja, mitten in der Nacht … da wach ich immer einfach so auf. Da lieg ich dann ganz allein in meinem Bett. Um mich herum ist es stockdunkel. Okay, Purzl und meine Schnuller liegen noch neben mir … aber die sind auch sehr schweigsam.

Mitten in der Nacht … da krabbele ich aus meinem Bett. Auch wenn es stockdunkel ist – meinen Weg, den kenn ich. Ich öffne die Kinderzimmertür. Zielgerichtet, Schritt für Schritt, geh ich voran. Arbeite mich vor. Schaff mir meinen Platz und leg mich hin. Ein Blick nach links, ein Blick nach rechts — „Mama, Papa … Heia“.

Ja, mitten in der Nacht … da bleib ich nicht gern allein. Deshalb kuschel ich mich gern zu Mama und Papa in’s Bett. Ist der Platz auch noch so gering … ich quetsch mich dazwischen. Die Arme und Beine ausgestreckt, einmal quer ins Bett gedreht … und Stück für Stück schaff ich mir meinen Freiraum. Haben doch Mama und Papa Übung darin, nicht aus dem Bett zu fallen.

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